Privates Institut für Laser-Proktologie seit 2012
Proktologische Praxis München
Ihre Fachärzte für Viszeralchirurgie und Proktologie – 14 Jahre proktologische Chirurgie und Laserchirurgie in München.
BCD
Kompetenzzentrum Proktologie des Berufsverbandes der Coloproktologen
seit 2012
Erfahrung in Laser-Proktologie
34 Jahre
klinische Erfahrung
Alle Kassen
Volle Zulassung für ambulante Operationen, gesetzlich und privat
Die richtige Behandlung beginnt mit dem richtigen Arzt
Schmerzen, Brennen, Jucken? Blutungen, Vorwölbungen oder Wucherungen im Bereich von Po und After? Hausmittel oder Hämorrhoidensalbe helfen nicht? Sie befürchten eine ernsthafte Erkrankung und suchen einen Proktologen in der Nähe?
Dann sind Sie bei unseren Fachärzten an der richtigen Adresse. Wir haben uns ausschließlich auf Operationen im Bereich des Afters und auf die Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) spezialisiert.
Mit 34 Jahren klinischer Erfahrung, persönlicher Zuwendung und modernen Operationstechniken wie der Laser- und Radiofrequenz-Chirurgie finden wir für Sie die bestmögliche Behandlung.
Damit sind Sie beim Proktologen richtig
Blut im Stuhl oder auf dem Toilettenpapier beunruhigt, oft kommt sofort die Sorge vor Darmkrebs auf. Meist stecken aber harmlose, gut behandelbare Ursachen wie Hämorrhoiden oder eine Analfissur dahinter. Eine proktologische Untersuchung schafft Gewissheit und klärt, ob eine Operation nötig wird.
Am häufigsten sind harmlose Analthrombosen oder Hautfalten (Marisken). Dahinter können aber auch vorgefallene Hämorrhoiden, Polypen oder virusbedingte Warzen (Condylome) stecken, sehr selten ein Analkarzinom. Die fachärztliche Abklärung und gegebenenfalls die Entfernung mit feingeweblicher Untersuchung sichern die Diagnose.
Schmerzen am After entstehen am häufigsten durch eine Analvenenthrombose (auch „äußere Hämorrhoide“ genannt), eine Analfissur oder einen Analabszess. Die Analvenenthrombose lässt sich meist ohne Operation behandeln, der Abszess muss dagegen operativ entlastet werden.
Juckreiz am After kann die Lebensqualität stark einschränken, etwa wenn man nachts aufwacht oder im Meeting kaum stillsitzen kann. Er tritt bei Hämorrhoiden, Analvenenthrombosen oder Fisteln auf. Häufig liegt die Ursache aber außerhalb des Enddarms, zum Beispiel bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis oder Infektionen. Dann ist die Hautärztin oder der Hautarzt die richtige Anlaufstelle.
Ein feuchtes Gefühl im Analbereich hat verschiedene Ursachen. Häufig sind es Hämorrhoiden, ein Rektumprolaps, Analfisteln oder ein Analekzem. Seltener steckt eine Schließmuskelschwäche dahinter, gelegentlich auch eine verstärkte Aktivität der analen Drüsen (Proktodealdrüsen).
Ist die Kontrolle über Stuhl und Darmgase beeinträchtigt, spricht man von Inkontinenz. Die Ursachen reichen von Nervenschäden bis zu einem geschwächten Beckenboden. Neben gezielter Stuhlregulation und Beckenbodentraining helfen Biofeedback-Therapie und Magnetfeldstimulation, die Funktion des Schließmuskels zu verbessern.
Fundierte Entscheidungen treffen
Wir sind Fachärzte für Chirurgie. Die chirurgische Behandlung, insbesondere die Laserchirurgie, ist deshalb unsere Kernkompetenz. Trotzdem muss nicht jede Patientin und jeder Patient operiert werden. Wir beraten Sie auch zu Behandlungen ohne Operation, die dann Hausarzt, Dermatologe oder Gastroenterologe fortführen.
Erscheint uns eine Operation als beste Lösung, geben wir Ihnen eine klare Empfehlung. Bei einigen Krankheitsbildern gehen wir neue Wege, um Sie möglichst schonend zu behandeln, etwa bei der Steißbeinfistel und der Laserbehandlung von Hämorrhoiden. Bei Analfissur und Analfistel vertrauen wir dagegen auf die bewährte Methode des Ausschneidens. Einige vielversprechende Entwicklungen haben die Hoffnungen leider nicht erfüllt.
Für die Genesung bieten wir die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) an, auch Soft-Laser genannt. Sie regt die körpereigenen Heilungskräfte auf zellulärer Ebene an. Die Magnetfeldtherapie ist ein schonendes Verfahren ohne Eingriff, um den Schließmuskel zu stärken. Und die Laserhaarentfernung beugt Rückfällen nach Steißbeinfistel-Operationen vor.
So zufrieden urteilen unsere Patienten
Moderne Therapien von Laser bis Magnetfeld
Wer hätte gedacht, dass Einsteins Laser-Idee einmal die Medizin verändert? Heute ermöglicht der Laser Behandlungen, die präziser, sanfter und wirksamer sind als je zuvor. Auch andere Energieformen eröffnen neue Wege:
Punktgenau und effektiv, mit minimaler Belastung für den Körper.
Sanfte Wärme, mit der sich Hämorrhoiden ambulant und schonend behandeln lassen.
Impulse, die das Bindegewebe kräftigen, die Muskulatur stärken und Schmerzen spürbar lindern.
Hippokrates hätte vermutlich große Augen gemacht. Als der berühmte griechische Arzt vor rund 2.400 Jahren seine Methoden zur Behandlung von Hämorrhoiden beschrieb, gehörten glühende Eisen, Messer und das Abbinden mit Fäden zum therapeutischen Repertoire. Zugegeben: Die Patienten waren damals einiges gewohnt.
Erstaunlicherweise hielten sich die grundlegenden chirurgischen Prinzipien über Jahrtausende. Noch 1937 entwickelten die britischen Chirurgen Milligan und Morgan eine Operationstechnik, die bis heute zu den bewährten Verfahren bei ausgeprägten Hämorrhoiden gehört.
Dann kam das Licht. Im Jahr 2007 wurde erstmals eine neue Form der Laserbehandlung von Hämorrhoiden beschrieben: Statt das vergrößerte Gewebe herauszuschneiden, wird eine feine Laserfaser eingeführt. Ihre Energie lässt das Hämorrhoidalgewebe schrumpfen. Einige Jahre später folgte der nächste Schritt. Der Kölner Chirurg Dr. Arne Wilhelm stellte 2011 ein Verfahren vor, bei dem eine dünne Lasersonde einen Analfistelgang von innen behandelt. Das Ziel: den Fistelgang verschließen und dabei den empfindlichen Schließmuskel möglichst schonen.
Und plötzlich wurde Energie zum chirurgischen Werkzeug. Neben dem Laser etablierte sich die Radiofrequenzchirurgie. Sie nutzt hochfrequenten elektrischen Strom, um Gewebe gezielt zu behandeln – mit präzise dosierter Wärme.
Noch ungewöhnlicher klingt die Magnetstimulation des Beckenbodens: Man nimmt vollständig bekleidet auf einem speziellen Stuhl Platz. Ein wechselndes Magnetfeld regt die Beckenbodenmuskulatur zu Kontraktionen an. Ganz ohne Sonde oder direkten Körperkontakt. Natürlich ersetzen diese Verfahren nicht jede klassische Operation. Welche Methode sinnvoll ist, hängt immer von der Erkrankung und ihrem Schweregrad ab. Aber der Wandel ist bemerkenswert: Wo früher vor allem Messer und Faden zum Einsatz kamen, stehen heute zusätzlich Licht, elektrische Energie und Magnetfelder zur Verfügung.
Leistungen
Mit moderner Laser- und Radiofrequenztechnik lassen sich viele Erkrankungen heute minimal-invasiv und gewebeschonend behandeln: Hämorrhoiden (LHP, Rafaelo®), Analfissuren, Analfisteln und Steißbeinfisteln (SiLaC, Laser-Sinusektomie). Statt großflächig zu schneiden, wirkt die Energie gezielt von innen: Hämorrhoiden schrumpfen, Fistelgänge verschließen sich, und der Schließmuskel bleibt geschont. Das bedeutet in der Regel weniger Schmerzen, kleinere Wunden und eine schnellere Rückkehr in den Alltag.
Laser-Haarentfernung: dauerhafte Haarentfernung im Anal- und Gesäßbereich, um Entzündungen und eingewachsenen Haaren vorzubeugen, besonders bei Steißbeinfisteln.
Low-Level-Lasertherapie (LLLT): fördert die Wundheilung nach Operationen und bei chronischen Wunden. Sie wirkt entzündungshemmend und lindert Schmerzen und Schwellungen bei Analthrombosen oder Hämorrhoiden, eine sanfte Alternative zu Medikamenten.
Unsere Erfahrung stützt sich auf rund 9.000 Operationen. Deshalb können wir für jede Ausgangslage das passende Verfahren empfehlen: schonende, minimal-invasive Methoden in örtlicher Betäubung und mit Laser wie Pit Picking, Sinusektomie oder FiLaC, und bei komplexen Rückfällen rekonstruktive Verfahren wie die Karydakis-OP.
Die pulsierende Signaltherapie stärkt sanft die Muskulatur von Beckenboden und Schließmuskel, fördert die Durchblutung und strafft das Gewebe. Die schmerzfreie Behandlung kann die Kontrolle der Darmfunktion verbessern und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Wurde Ihnen eine Operation empfohlen, lohnt sich eine zweite Meinung, am besten bevor der Eingriff geplant ist. Dann sind noch alle Möglichkeiten offen. Wir prüfen unabhängig, ob die Operation wirklich notwendig ist oder ob es schonendere Alternativen gibt. So treffen Sie Ihre Entscheidung mit gutem Gefühl und auf sicherer Grundlage.
Keine Operation nötig? Das ist eine gute Nachricht. Oft reichen Salben, Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente aus, um Juckreiz, Entzündungen und Schwellungen deutlich zu lindern und die Heilung zu fördern. Die weitere Behandlung kann anschließend Ihre hausärztliche oder dermatologische Praxis in vertrauter Umgebung zuverlässig übernehmen.
Unsere Spezialisierung in Zahlen
44,1 %
unserer Patientinnen und Patienten wurden an Hämorrhoiden behandelt (Chirurgen allgemein: 6,0 %)
25,9 %
an einer Steißbeinfistel (Vergleichswert: 0,5 %)
19,5 %
an einer Fissur oder Fistel in der Anal- und Rektalregion (Vergleichswert: 1,5 %)
38,6 Jahre
Durchschnittsalter, davon 41 % Frauen und 59 % Männer
Außerdem wurden 8,2 % an einer analen Hauterkrankung behandelt. Stand: Quartal 4/2022, Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB).
So finden Sie uns
Brienner Str. 13, 80333 München
Zu Fuß wenige Minuten vom Odeonsplatz.